Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Gesamtbewertung:

Als in Deutschland die NSDAP im Jahr 1933 kurz vor der Machtübernahme steht, beschließt der bekennende nazikritische Vater der jüdischen Anna, dass er mit seiner Familie aus Deutschland fliehen muss. Nur für ein paar Wochen, bis sich bestätigt hat, dass die Deutschen nicht so einen Verrückten wählen und sie wieder zurückkönnen.  Aber als die NSDAP gewählt wird, sieht es für Annas Familie nicht nach einer baldigen Rückkehr aus und deshalb beschließen sie nach Paris zu ziehen.

Der Film erzählt die Geschichte des Nationalsozialismus aus einer neuen Perspektive. Der Perspektive der Kinder. Und so lernen wir gemeinsam mit dem beiden Geschwistern, wie es ist fremd zu sein und sobald man Fuß gefasst hat, wieder Abschied nehmen zu müssen. Der Film schafft es auf eine für jüngere Zuschauer perfekte Weise, nah an den Kindern zu sein und ihnen beim schnellen Erwachsenwerden zuzusehen. Denn wie die Mutter der beiden sagte „Ihr seid jetzt Geheimnisträger und das ist etwas sehr erwachsenes“. Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders spannend sie in die Situation der beiden Kinder hineinzuversetzen und zuzusehen wie schwer es auch den Eltern fällt ihren Wohlstand aufzugeben und sich einzugestehen, dass es ihnen schwer fällt ihr Kinder zu beschützen.

Ich empfehle diesen Film ab 10 Jahren, da er zeitweise, wie das Leben der Familie, etwas langsam ist und verstand werden sollte.

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Über den Film

Titel: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
Regie: Caroline Link
Drehbuch: Caroline Link, Anna Brüggemann
Produktion: Jochen Laube, Fabian Maubach
Musik: Volker Bertelmann
Schnitt: Patricia Rommel
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 119 min.
Fsk: 0

 

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