Joker

Joker

Gesamtbewertung:

Joker ist der kontroverseste Film des Jahres. Er ist nämlich, so sagen es viele, gewaltverherrlichend. Die Meinungen über Joker gehen auch ziemlich auseinander. Die einen lieben den Film, die anderen finden, dass Joker nur jämmerlich versucht, Teile von The Dark Knight nachzuahmen. Ich finde, dass Joker zu allererst einmal ein Film ist, über den es sich zu sprechen lohnt.

 

Story:

Arthur Fleck ist ein erfolgloser Clown. Er leidet an einer psychischen Krankheit, durch die er manchmal einfach drauflos lachen muss. Er steht schon ganz unten in der Gesellschaft und nachdem seine Therapie beendet und seine Medikamente gestrichen wurden und er seinen Job verloren hat, entschließt er sich, drei gutbezahlte Mitarbeiter der erfolgreichsten Firma der Stadt zu erschießen, als diese in nachts in der U-Bahn zusammenschlagen. Der Chef dieser Firma, Thomas Wayne sagt daraufhin im TV, dass alle Personen, die Verbrechen begehen, Clowns sind und so entsteht eine Clownsbewegung und ein Arthur Fleck alias Joker, der immer verrückter wird.

 

Kritik:

Joker ist eigentlich ein Superheldenfilm. Er basiert nämlich auf den DC Comics rund um Batman, in denen Joker regelmäßig als Gegenspieler auftritt. Doch Joker fühlt sich überhaupt nicht wie ein Superheldenfilm an. Joker fühlt sich eher wie ein Gesellschaftsdrama mit brutalen Tötungsszenen an. Joker ist außerdem nicht für Jedermann. Personen, die Gewalt in Filmen nicht so gut abkönnen, sollten ihre Finger definitiv von Joker lassen.

Das Wichtigste bei einem Film mit Joker ist wahrscheinlich die Verkörperung von Joker und das Schauspiel. Denn nur wer die Rolle von Joker auch richtig ernst nimmt und seine komplette Leidenschaft fürs Schauspielern in die Rolle steckt, kann der Rolle auch gerecht werden. Während Jared Leto 2016 noch von Kritikern und Fans zerrissen wurde, schafft es Joaquin Phoenix diesmal Fans und Kritiker a la Heath Ledger zu begeistern. Ob er auch besser als Heath ist, darüber lässt sich streiten. Ich bin dazu neutral, aber finde auch, dass Joaquin seinen Job mehr als gut gemacht hat.

Nicht nur ist das Schauspiel klasse und die Story erfrischend, die Kamera, die Musik und vor allem der Look der 80er ist toll und die Gewaltszenen sind wie erwartet brutal, halten sich aber, was die Anzahl der Szenen angeht, etwas zurück. Auch über die Aussage, das Joker gewaltverherrlichend sei, lässt sich streiten. Klar kann man das finden, aber ich finde, das Actionfilme in denen die Actionszenen oder z.B. der Krieg als was Cooles und Aufregendes dargestellt werden, viel eher gewaltverherrlichend.

Zum Abschluss kann ich Joker all denen empfehlen, die mal etwas Anderes als immer die selben Remakes oder fünften Teile eines Franchises sehen wollen. Denn Joker ist ein guter Film, der sich, auch endlich mal was traut. Und von solchen Filmen brauchen wir viel mehr in Hollywood.

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Über den Film

Titel: (Titel)
Regie: Todd Phillips
Drehbuch: Todd Phillips, Scott Silver
Produktion: Todd Phillips, Bradley Cooper, Emma Tillinger Koskoff
Musik: Hildur Guðnadóttir
Schnitt: Jeff Groth
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 122 min.
Fsk: 16

 

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