Scream

Scream

Gesamtbewertung:

 

Es gibt gewisse Regeln, die man beachten muss, um in einem Horrorfilm zu überleben: 1. Enthalte dich jeder Form von Sex, Sex ist gleich Tod; 2. Nicht trinken und keine Drogen. Das alles fällt unter Sünde, Sünde ist die Erweiterung von Nummer 1; 3. Du darfst nie, niemals, unter keinen Umständen sagen: Ich komm gleich wieder! Denn du kommst nicht wieder! Jeden, der gegen die Gesetze verstößt erwartet der Tod!“

Magst du Horrorfilme? Mit diesem Satz beginnt Ghostface die Gespräche mit seinen Opfern. Der, mit einer Geistermaske ausgestattete Serienkiller hat nämlich einen Horrorfilm zu viel gesehen. Ein Highschool Schüler nach dem Anderen wird ermordet und alle werden vorher von dem besagten Killer angerufen. Nun bekommt auch Sidney Prescott so einen Anruf uns muss schon bald feststellen, dass sie sich in mehr Gefahr begibt, als sie vermutet.

Wenn man Horrorfilme mag, dann wird man schon einmal von Scream gehört haben. Der 1996 erschienene Slasher, gilt heute als Klassiker und veränderte das Genre für immer. Vor Scream erschienen viele Slasherfilme, allesamt ernst und mit einem furchteinflößendem Bösewicht. Horror war geprägt von Klischees und so sah sich Wes Craven (Unter anderem Erschaffer von Freddy Krueger in A Nightmare on Elm Street) in der Verantwortung das Genre zu verändern. Scream nahm das komplette Genre auf die Schippe, mit einem Stil, der heute „meta“ oder auch „self-aware“ genannt wird. Scream war sich bewusst, dass es mit den Klischees spielte und diese nutzte um Humor, aber auch einen, für damalige Verhältnisse, gruseligen Horrorfilm zu schaffen. Deswegen ist Scream für mich auch ganz klar ein perfekter Horrorfilm und einer meiner Lieblingsfilme. Scream findet nämlich die perfekte Balance zwischen Spannung und Humor.

Horror war nie witziger. Horror war nie innovativer. Horror war nie besser. Und das meine ich so. Der Humor passt perfekt, und ich weiß, ich benutze dieses Adjektiv in dieser Kritik oft, aber ich meine es. Scream ist perfekt! Für mich funktioniert einfach alles. Die Regeln, die aufgestellt werden, die Fragen über die Horror-Kenntnisse, alles passt einfach. Ich könnte jetzt auch einfach ein paar Zitate einfügen und das Drehbuch für sich sprechen lassen, aber es gibt zu viele. Es gibt einfach zu viele gute Zitate. Hier aber eins, welches Personen die sich nicht mit Horrorfilmen auskennen eventuell auch amüsant finden:

Überleg mal: Nach dem Tod der Mutter steht Sidney verstört und feindselig in einer brutalen, inhumanen Welt, sie leidet an Wahnvorstellungen, wo ist Gott und sowas…, Selbstmordgedanken. Eines Tages rastet sie aus, sie will sich umbringen, aber dann merkt sie, dass Selbstmord in diesem Jahr total out ist, und dass Mord doch ein viel gesünderes therapeutisches Mittel ist.“

Ich könnte jetzt noch stundenlang, in himmlischen Worten über das Drehbuch sprechen, aber dazu haben wir keine Zeit. Hier nochmal ein paar technische Punkte die mir gut gefallen haben: Die Kameraarbeit, Das Schauspiel, die Musik, der Schnitt, das Make-Up, das Produktionsdesign, das Kostümdesign und das Design von Ghostface, die Stimme von Ghostface, die Farben, das Tempo…

Ihr merkt, dass ich nur Positives sage. Das ist so, weil ich einfach nichts Negatives finde. Ich kann überlegen, ob mir etwas nicht gefallen hat, aber mir fällt nichts ein. Daher komm ich zu meinem Fazit: Scream ist ein perfekter Horrorfilm. Vielleicht nicht unbedingt für Einsteiger geeignet aber selbst für Anfänger super unterhaltsam und generell ausgezeichnet geschrieben. Da einzelne Morde etwas gewalttätiger inszeniert wurden, empfehle ich Scream ab 16 Jahren.

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Über den Film

Titel: Scream – Schrei!
Regie: Wes Craven
Drehbuch: Kevin Williamson
Produktion: Cathy Konrad, Cary Woods
Musik: Marco Beltrami
Schnitt: Patrick Lussier
Erscheinungsjahr: 1996
Länge: 103/107/111 min.
Fsk: 16/18

 

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