Sherlock

Sherlock

Gesamtbewertung:

 

In London eine WG zu finden ist nicht einfach. Besonders wenn Niemand mit einem wohnen will. Was gibt es da Besseres als sich einen Mitbewohner zu suchen, der genau so unbeliebt ist. Genau das tut Dr. John Watson als er aus dem Militärdienst zurückkehrt. Sein neuer Mitbewohner Sherlock Holmes scheint zwar nicht ganz normal zu sein, doch das stört ihn ja nicht. Ganz im Gegenteil. Der scharfsinnige Sherlock Holmes, der immer allen voraus ist und es sich auf nicht nehmen lässt diesen das auf die Nase zu binden und der gutmütige aber auch nicht ganz harmlose John Watson bilden ein unvergessliches Duo, welches sich auf so einiges Gefasst machen kann.

Viele Leute denken vielleicht “Sherlock Holmes sei langweilig”; “Da gibt’s ja schon etliche andere Filme drüber”… Doch diese Leute irren sich. Die Neuverfilmung von BBC, aus dem Jahre 2010, ist unglaublich erfrischend und extrem mitreißend.

Aber fangen wir doch mal mit den Schauspielern an. Benedict Cumberbatch gibt eine absolut grandiose Leistung ab. Einen besseren Sherlock Holmes kann man sich glaube ich nicht vorstellen. Wie er das Zusammenspiel aus dem kalten, klugen Denker und aber auch dem Menschen dahinter wiedergibt, ist unglaublich. Jede Emotion war glaubhaft und der Charakter der Figur kam erstklassig rüber. Aber auch Martin Freeman als Dr. Watson war unglaublich. Wie er es geschafft hat, dieser Nebenrolle einen so unverwechselbaren Charakter zu verleihen, was auch dem Drehbuch zu verdanken war, ist eine sehr starke Leistung.

Womit diese Serie sich aber auf jeden Fall rühmen kann, ist das Skript. Jede Folge geht anderthalb Stunden und ist somit ein eigener Film in sich, doch es wurde ein schönes Zusammenspiel aus Individualität und Zusammenhang gefunden, da jede Folge ihren eigenen kleinen Plot hat, dabei aber nicht das ganze Bild aus dem Auge verliert. Es gibt zwar einige wenige Fälle wo manche Sachen ein wenig vorhersehbar sind oder nicht wirklich Sinn ergeben und die letzte Folge war ein wenig verwirrend, aber insgesamt ist die Story grandios und wunderschön komplex.

Um, kurz vor dem Ende aber nochmal auf die technischen Aspekte zu spreche zu kommen, möchte ich noch etwas zu der Musik sagen. Diese war nämlich unglaublich gut auf die Serie abgestimmt, immer an den richtigen Stellen und hat super zur Stimmung beigetragen.

Ansonsten war der Film technisch gesehen sehr gut, da der Schnitt immer gepasst hat und die Kamera echt super den Charakter aller Figuren eingefangen hat.

Für jeden der also irgendwie auf Mystery steht, mit ein wenig Gewalt kein Problem hat und, ich würde sagen über 14 Jahre alt ist, sollte sich diese Serie unbedingt ansehen.

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Über den Film

Titel: Sherlock
Regie: Paul McGuigan, Nick Hurran, Coky Giedroyc, Euros Lyn, Toby Haynes, Jeremy Lovering, Colm McCarthy, Douglas Mackinnon, Benjamin Caron, Rachel Talalay
Drehbuch: Mark Gatiss, Steven Moffat, Arthur Conan Doyle, Steve Thompson
Produktion: Steven Moffat, Mark Gatiss
Musik: David Arnold, Michael Price
Schnitt: Charlie Phillips, Yan Miles, Nick Arthurs, Mali Evans, Tim Porter, Mark Davis, Andrew McClelland, William Oswald
Erscheinungsjahr: 2010-2017
Länge: 13×90 min.
Fsk: 12

 

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