The Farewell

The Farewell

Gesamtbewertung:

In “The Farewell“ geht es um Billi, die als asiatische Amerikanerin in New York lebt. Als sie früher noch in China lebte, pflegte sie ein enges Verhältnis zu ihrer Großmutter Nai Nai. Doch nun sehen sich die beiden nicht mehr so oft. Als Billi von ihren Eltern erfährt, dass Nai Nai an Krebs erkrankt ist, aber die Familie es ihr nicht erzählen wird, hat sie kein Verständnis dafür. Doch in China ist es Tradition, einer Person, die mit Krebs diagnostiziert wurde nicht von der Diagnose zu erzählen, um ihr schöne letzte Tage zu bereiten. Denn so ein Zitat im Film: „Bei uns in China sagt man, wer Krebs hat muss sowieso sterben.“ Und so wird die ganze Familie nach China eingeflogen, unter dem Vorwand einer Hochzeit, um noch ein bisschen Zeit mit Nai Nai verbringen zu können. Dabei muss Billi versuchen ihre Gefühle in Schach zu halten, damit Nai Nai nichts bemerkt.

 

Für mich war das Thema das The Farewell anspricht komplett neu. Das liegt daran, dass ich praktisch keine Ahnung von chinesischer Kultur habe. Deswegen kann ich auch verstehen wenn man sich nicht mit Charakteren und Handlungen identifizieren kann. Mir ging es auch teilweise so, doch da wir am Anfang erst Zeit mit Billi in New York verbringen und sie erst unabhängig von ihrer chinesischen Kultur kennenlernen, konnte ich mich schon mit ihr identifizieren.

 

Es ist sehr schön und erfrischend, mal andere Weltkultur in einem “Mainstream“ Film zu sehen. Das bringt frischen Wind nach Hollywood. Und gerade, dass wie den Anfang noch in den USA verbringen sorgt für einen noch größeren “Kulturschock“.

 

The Farewell ist ein guter Film. Vor allem Produktionsdesign und der Soundtrack stechen heraus. Der Film ist auch sehr schön gefilmt. Satte Farben und schöne Einstellungen sorgen für ein angenehmes Schauerlebnis. Abgerundet wird das Ganze noch von hervorragenden Schauspielleistungen, gerade von Awkwafina und Zhao Shuzhen. Awkwafina, die ja als Rapperin bekannt wurde spielt sehr überzeugend die Rolle von Billi und Zhao Shuzhen als Nai Nai ist auch toll.

 

Wo der Film mich ein bisschen verliert ist bei der emotionalen Bindung zu den Charakteren. Klar, wir wollen nicht das Nai Nai stirbt aber mir zumindest war es egal ob sie es ihr erzählen oder nicht. Das liegt aber auch wahrscheinlich mit der chinesischen Kultur zusammen, die sich ja sehr von der westlichen unterscheidet.

 

The Farewell ist zwar nicht langweilig aber man fiebert auch nicht richtig mit. Der technische Aspekt und die Schauspielleistungen machen ihn dennoch sehenswert.

 

Ich empfehle The Farewell ab 6 Jahren, da er ziemlich harmlos, aber für jüngere Kinder unverständlich seien könnte.

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Über den Film

Titel: The Farewell
Regie: Lulu Wang
Drehbuch: Lulu Wang
Produktion: Daniele Tate Melia, Andrew Miano, Peter Saraf, Marc Turtletaub, Chris Weitz, Jane Zheng
Musik: Alex Weston
Schnitt: Matt Friedman, Michael Taylor
Erscheinungsjahr: 2019
Länge: 101 min.
Fsk: 0

 

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