Where is the Friend’s House?

Where is the Friend’s House?

Gesamtbewertung:

 

Schon hier, bei einem seiner ersten Langfilme zeigt Abbas Kiarostami eine unglaublich außergewöhnliche Weise eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte dieses Filmes, „Where is the Friend’s House“ würde eigentlich auf geschätzte 20 Minuten passen und einen interessanten Kurzfilm ergeben. Doch Kiarostami verlängert Szenen, ohne von die Unterhaltung zu verkürzen.

Denn eigentlich gibt es hier wirklich nicht viel zu erzählen. Ein kleiner Junge, erste oder zweite Klasse, sucht das Haus seines Freundes, um ihm sein Hausaufgabenheft wiederzugeben, damit dieser nicht vom Lehrer angeschrien und eventuell verwiesen wird. Simpel aber interessant, vor allem, da die Geschichte in einem mir fremden Ort ausgetragen wird: Ländliches Iran. Kiarostami jedoch, anders als so manch ein Regisseur vielleicht an die Sache gehen würde, nimmt sich Zeit, erzählt die Geschichte in sanften, beobachteten Kameraeinstellungen ohne viel Bewegung in seinen Bildern. Dazu kommen realistische Dialoge, die aber immer eine Prise Humor enthalten und süße Situationskomik.

Genau so, in 83 Minuten wurde der perfekte Familienfilm geschaffen. Ein süßes Portrait einer universellen Geschichte, aber an einem Ort, der nicht so bekannt ist. Dennoch, Where is the Friend’s House, macht Laune, aber versetzt einen auch in die richtige emotionale Lage und zeigt, wie einfach Filme seien können. Sehr empfehlenswert.

 

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Über den Film

Titel: Where is the Friend’s House?/Where is My Friend’s House?
Regie: Abbas Kiarostami
Drehbuch: Abbas Kiarostami
Produktion: Ali Reza Zarrin
Musik: Amine Allah Hessine
Schnitt: Abbas Kiarostami
Erscheinungsjahr: 1987
Länge: 83 min.
Fsk: 0

 

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